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>Zum nachdenken - Zum Nachdenken für jeden Tag.

Vielleicht sollten wir gelegentlich einmal daran denken, wie es wäre, wenn man in einem Land lebte, indem es nicht möglich ist, im Rundfunk die christliche Botschaft weiterzugeben. Oder man stelle sich vor, wie es wäre, man lebte in einem Land, in dem die Regierung kein Papier bewilligt für den Druck von Bibeln, christlichen Büchern oder Zeitschriften. Sehr schnell würden wir dann wieder den Wert christlicher Medien schätzen! Vielleicht sollten wir gelegentlich einmal daran denken, wie es wäre, wenn man in einem Land lebte, indem es nicht möglich ist, im Rundfunk die christliche Botschaft weiterzugeben. Oder man stelle sich vor, wie es wäre, man lebte in einem Land, in dem die Regierung kein Papier bewilligt für den Druck von Bibeln, christlichen Büchern oder Zeitschriften. Sehr schnell würden wir dann wieder den Wert christlicher Medien schätzen!
image Als einzelne und auch als Gemeinden sollten wir dankbarer die Angebote nutzen, die unser Gott uns in die Hand legt, von der Bibel- und Traktatverbreitung oder dem Einsatz christlicher Radiosendungen bis hin zu den noch nicht ausgeschöpften Möglichkeiten, die uns die elektronischen Medien bieten.

Mission über Medien ist möglich! Das ist nicht für jeden selbstverständlich. Es liegt zum einen daran, dass viele Christen ein gebrochenes Verhältnis zur Evangelisation und Mission haben. Zum anderen daran, dass man sich damit abgefunden hat, dass die öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunk- und Fernsehanstalten kein Instrument der Kirche sind. Die bibelgläubige Gemeinde Jesu jedoch darf nie vergessen: Mission über Medien ist möglich. Viele Sender beweisen das seit mehreren Jahrzehnten. Aber auch andere Medien ermöglichen Mission, zum Beispiel das Buch oder die Zeitschrift.

Es zeigt sich allerdings, dass die Gemeinde Jesu in den letzen Jahrzehnten viel versäumt hat. Zu selten reagieren Christen auf gute Sendungen, zu selten protestieren sie über schlechte. Bisher hat sich die Gemeinde auch nicht darum gekümmert, ob junge, gläubige Menschen beruflich in den Bereich der Medien hineinkamen, um an den verschiedenen Plätzen Verantwortung zu tragen.

Die Evangelisation, Mission und Bibelarbeit über die Medien muss daher gefördert werden. Und zwar von Kirchen, Gemeinden und Einzelpersonen. Es sollte in unseren Kreisen bekannt werden, wie viel Zeit, Kraft und Geld aufgewandt werden muss, um christliche Hörfunkprogramme zu produzieren. Wichtig ist ferner, dass die Gemeinde diese christliche Medienarbeit, ähnlich wie die missionarischen Bemühungen im In- und Ausland, durch Fürbitte begleitet und durch Opfergaben ermöglicht.

In vielen Gemeinden und Gemeinschaften wird um eine Erwekkung gebetet. Wir Medienleute sind zutiefst davon überzeugt, dass Gott die Medien mit gebrauchen kann, um Menschen anzusprechen. Aber wir werden unseren Auftrag nicht erfüllen können, wenn uns die Gemeinden nicht mit großer Treue und mit wachsendem Interesse zur Seite stehen.
Horst Marquardt

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