Der Blick nach vorne

Die ersten Tage im Jahr sind ein guter Zeitpunkt einen Ausblick auf das kommende Jahr zu machen. Rückblickend können wir die Segnungen Gottes sehr gut erkennen, die wir vielleicht im Alltag übersehen haben. Gott hat uns durch ein weiteres Jahr durchgetragen. Sicherlich haben wir Höhen und Tiefen erlebt. Wir können das Erlebte nicht ändern oder ungeschehen machen, auch wenn wir es manchmal gerne machen würden. Nein, es ist vergangen! Das einzige, was wir aus dem Erlebtem machen können, dass wir daraus lernen. Wir haben an Lebenserfahrungen zugenommen. Wir dürfen uns aber nicht an die Vergangenheit klammern. Der Satz „Früher war es besser“ ist nicht Zukunftsorientiert. Auch wenn wir uns gerne an das Gute der Vergangenheit erinnern. Das Volk Israel murrte vor Mose und sagte: In Ägypten hatten wir es besser... 4.Mose 11,5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Kürbisse, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs.

Jesus will, dass wir nach vorne schauen.
Eines Tages sagte ein Mann zu Jesus: Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber erlaube mir, von denen, die in meinem Haus sind, Abschied zu nehmen! Lukas 9:62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes. Viele von uns haben schon mal gepflügt und wissen wie wichtig es beim Pflügen ist nach vorne zu schauen. Um eine gerade Furche zu pflügen, muss ein Ziel vor Augen sein, dass ständig im Blick ist. Besonders bei der ersten Furche. Selbst die Familie darf uns nicht in der Nachfolge Jesu hindern.

Nachzufolgen bedeutet auf den zu schauen, der vorangeht. Wenn wir zurückschauen und uns an die erlebten Zeiten klammern, unsere Kinder festhalten oder wenn wir vielleicht Familienangehörige verabschieden mussten und wir immer noch nicht loslassen können, dann sind wir nicht geschickt zum Reich Gottes. Das bedeutet nicht, dass wir verloren gehen, aber wir können uns nicht mit voller Kraft und Freude für das Reich Gottes einsetzen und dienen.

Wie wird das neue Jahr sein? – Anders!

Offb.21,5 Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 
Gott liebt Veränderungen! Veränderungen, die gut für unser Leben und das Leben von unserem Nächsten sind. „Ich mache“ - sagt Gott. Das bedeutet, dass Er aktiv ist und wir dürfen uns in allem auf Ihn verlassen. Am Ende des Jahres können wir erkennen was Gott getan hat, können aber noch nicht sehen, was als Nächstes auf uns zukommt. Aber wir dürfen die Gegenwart dankbar annehmen und im Gottvertrauen in die Zukunft blicken. Die Aufforderung damals an Johannes „schreibe“ gilt auch uns heute - wir sollen aktiv sein. Wenn wir uns Gott zur Verfügung stellen, öffnen sich unzählige Möglichkeiten Gottes Wirken bekannt zu machen.
Ps.37,5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen

Viktor Sawatzki

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