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Geschrieben am 07. Juli 2025

Einsatz in der Ukraine

Das Volk, das in Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen. Jesaja 9,1

Die politische Situation zwischen Russland und der Ukraine ist nach wie vor schwierig und es herrscht Krieg zwischen diesen beiden Ländern. Häuser werden zerstört, es gibt kaum Arbeit und somit rutschen immer mehr Menschen in die Armut. Das Missionswerk „Hilfsdienst Freundeskreis“ kümmert sich besonders um solche Menschen und hilft, wo es nur möglich ist. Radio Segenswelle beteiligt sich aktiv an den Hilfsaktionen. Zum wiederholten Mal fahren Mitarbeiter von Radio Segenswelle in die Ukraine, um Menschen zu helfen. Unsere Mitarbeiterin Elisabeth Sawadsky ist für die Radioprogramme in Russisch und Ukrainisch zuständig. Es ist uns sehr wichtig, Zuhörer vor Ort zu treffen und zu helfen, wo es möglich ist. Hier ein Bericht von Elisabeth. Mit einer Gruppe von 46 Personen durfte ich, Elisabeth Sawadsky, zu so einem Einsatz in die Tabors der Zigeuner im April dieses Jahres mitfahren. Das Leben der Menschen im Tabor hat sich positiv verändert, seitdem sie den Missionaren aus Deutschland die Türen geöffnet und Jesus in ihr Herz aufgenommen haben. Gleich bei der Ankunft im Tabor „Januschi“ war ich positiv überrascht. Auf dem Gelände stehen ein Bethaus, eine Tagestätte für Kinder, ein Kinderspielplatz und eine Backstube. Es wird Brot gebacken und täglich Essen für die Kinder gekocht und verteilt.

An einem Tag sind wir mit einer evangelistischen
Botschaft, einem Kinderprogramm und einem großen Topf Plov in das Tabor „Beregovo“ gefahren. Es ist eine der ärmsten, aber auch gefährlichsten Siedlungen in der Gegend. Diesen Menschen brachten wir die frohe Botschaft von Jesus Christus über sein Sterben und Auferstehen. Anschließend wurde das Essen verteilt. In diesen fünf Tagen erklang die frohe Botschaft in verschiedenen Tabors, in Kinderheimen und unter den Flüchtlingen. Es gab auch gemeinsame praktische Einsätze: auf dem Bau, bei Reinigungsarbeiten und in der Küche. Es war eine von Gott gesegnete und schöne Zeit miteinander – Zigeuner und Deutsche, die Hand in Hand als Kinder Gottes gedient und gearbeitet haben. Nur Gott kann so unterschiedliche Völker verbinden und zum Segen setzen. Wir durften etwas Neues starten, was es hier vor Ort noch nie gegeben hat – Gemeinschaften mit Schwestern und ungläubigen Frauen. Zur ersten Gemeinschaft kamen ca. 20 Frauen. Wir haben zusammen über den 91. Psalm nachgedacht. Dabei stellten wir uns die Fragen, wer unter dem Schirm Gottes sitzt und wie es
praktisch aussieht, unter dem Schirm Gottes zu bleiben. Die Frauen hörten sehr aufmerksam zu. Am Schluss haben mehrere zum ersten Mal laut gebetet. Zur nächsten Gemeinschaft kamen schon 30 Frauen. Anhand der Geschichte von Hanna, der Mutter von Samuel (1.Samuel) lernten wir, unsere Sorgen Gott abzugeben.

Im Februar 2022 waren Mitarbeiter von Radio Segenswelle in der Ukraine. Bei diesem Einsatz haben wir das Elend und die Not vieler Menschen gesehen. Besonders in den Siedlungen der Ziegeuner herrschte Unterkunftsnot, Hunger und Mangel an sauberem Trinkwasser. Die Not verschärfte sich, als die Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten kamen. Wie dankbar waren die Menschen, als wir die mitgebrachten Matratzen verteilen konnten, ihnen Essen gaben und ihnen zuhörten. Zurück in Deutschland berichteten wir von dieser Not und riefen das Projekt „Wasserbrunnen“ ins Leben. Dank vieler Spenden der Zuhörer und Freunde von Radio Segenswelle konnten mehrere Wasserbrunnen-Bohrungen finanziert werden.


Es ist wichtig, diesen Menschen beizustehen, ihnen zu helfen und für sie zu beten. Bitte betet, dass das Licht, das Gott an diesem Platz angezündet hat, nicht verlischt, sondern sich auch in der Umgebung verbreitet.